Nachdem die ersten Eindrücke verarbeitet waren gings mit einer kleinen Pause auch gleich weiter – die Tour wird mit dem ehemaligen Mercedes eines  deutschen Minesterialbeamten gemacht, und dauert um die vier Stunden. Dabei verändert sich die Landschaft rigeros. Vom dichten Buschland mit riesigen Termitenhügeln und Affen hin zu Steppe und weiter durch die Namib – die riesige Sandwüste, die Namibia seinen Namen gibt. Die Reise geht über die B1 nach Okahandja und von da aus weiter mit der B2 über Karibib in Richtung Swakopmund. Und dann – kurz bevor die Wüste beginnt – sehe ich die ersten freilebenden Giraffen in meinem Leben. Diese Tiere sind einfach wunderschön. Nach der Durchquerung der Namib bin ich froh wieder die ersten Boten der Zivilisation zu sehen. Ein Paar neugepflanzte Palmen säumen den Wegesrand. Nachdem wir die Martin Luther passiert haben – eine Lokomobile, die ohne Schienen fuhr und irgendwann einfach im Sand stecken blieb – erreichen wir die Tore von Swakopmund.

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