landschaft in namibiaDie Zeit verging wie im Fluge. Etwa eine Woche waren wir im Land unterwegs, aber man sollte schon etwas mehr Zeit im Gepäck haben, wenn man den richtig wilden Norden sehen will. Unsere Fahrt geht wieder zurück zur Hauptstadt, wo uns ein familiäres „Braifleis“ erwarten sollte. Dies ist die Bezeichnung für Grillen. Leider findet es zuletzt doch nicht statt. Wir sind gezwungen unseren genialen Wein vom Weingut Boschendal ohne Brai zu verzehren. Der Verlust ist hinnehmbar. Der Wein ein Genuss. Wir nehmen uns vor bei der Rückkehr in die Kap-Region auf jeden Fall mal die legendäre Weinroute einzuschlagen. Bis dahin kann man Namibia auf jeden Fall ein Plus für seine Bierkultur geben. Das Windhoek Lager, das Tafel Lager wie auch die anderen Brands der staatlichen Brauerei Nambrew – sie sind alle vortrefflich und nebenbei auch nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Die Landschaft Namibias hat starken Eindruck auf uns gemacht. Aber auch dieser Hauch der ehemaligen deutschen Kolonialzeit geht nicht ganz spurlos an einem vorbei. Am Ende stellen wir fest fast hauptsächlich deutsche Speisen à la Schweinebraten aufgetischt bekommen zu haben. Die afrikanische Kost, die hauptsächlich aus den vielen Wildsorten wie Springbock, Kudu etc. besteht ist uns ein wenig zu kurz gekommen. Am Ende treffen wir sogar noch Kommilitonen, die auf einer farmähnlichen Wohnanlage nahe dem Flughafen von Windhoek die Außenanlagen planen. Das war nun etwas zuviel der deutschen Bezüge. Dafür fliegt man doch nicht nach Afrika, oder doch?

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